PA 1049 Korrespondenz zwischen Lucas Lichtenhan (1898-1969) und Christoph Bernoulli (1897-1981) sowie andere Briefe an Lucas Lichtenhan, 1918 (ca.)-1965 (ca.) (Bestand)

Archive plan context

 

Identifikation:

Signatur:PA 1049
Titel:Korrespondenz zwischen Lucas Lichtenhan (1898-1969) und Christoph Bernoulli (1897-1981) sowie andere Briefe an Lucas Lichtenhan
Entstehungszeitraum:approx. 1918 - approx. 1965
Verzeichnungsstufe:Bestand
Laufmeter:0.10
Archivalienart:Akte
 

Kontext:

Aktenbildner/Provenienz (Text):Lucas Lichtenhan
Verwaltungsgeschichte/Biografische Angaben:Lucas Lichtenhan war von 1934 bis 1949 Leiter der Basler Kunsthalle. Er stellte dort Klee, Cécanne, Delacroix, Utrillo, VanGogh, Rodin, Vuillard u.a., aber auch Schweizer und insbesondere Basler Künstelrinnen und Künstler aus. Seine Ausstellungen genossen internationalen Ruf.
Christoph Bernoulli hatte er zusammen mit Alberto Giacometti als Jüngling im Gymnasium in Schliers kennen gelernt. Alle drei waren künstlerisch begabt. Lichtenhan und Bernoulli verband eine lebenslange innige Freundschaft.
Lichtenhan studierte später in Basel Deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie. Er war ein Schüler des Kunsthistorikers Friedrich Rintelen. Nach der Promotion 1925 wurde er Kunsthändler, bis er 1934 von Wilhelm Barth die Leitung der Kunsthalle übernahm. Er verstand es auf ausserordentliche Weise, das Kunstwerk dem Publikum näher zu bringen und hatte eine untrügliche Sicherheit im Urteil und ein grosses Gespür für Neuentdeckungen.
Christoph Bernoulli stammte aus einer Musikerfamilie und liebte neben der bildenden Kunst die Musik. Er versuchte sich zuerst in der Jurisprudenz in Zürich, bevor er in Basel Philosophie, Musikgeschichte und deutsche Literaturgeschichte studierte. Er dissertierte und verschwand danach nach Berlin. Dort gründete er einen Musikverlag (Edition Bernoulli). Nach seiner Rückkehr nach Basel war er im Kunsthandel tätig und verlegte sich danach auf die Innenarchitektur. Er gestaltete etwa das Wildt'sche Haus in Basel, die Schweizerische Botschaft in Paris oder das Musée Baur in Genf. Nach dem Rücktritt von Lichtenhan übernahm er für zwei Jahre die Leitung der Ausstellungen in der Kunsthalle. 1941 machte er die Schweizerische Volkskunstausstellung. Seine Liebe galt der Appenzeller Bauernmalerei. Er war künstlerischer Mentor von Sammlern, Industriellen und Museen. Besonders geschätzt waren seine glänzenden Reden, die vor Geist und Humor sprühten.
Zugänge:1 - 1995/47 Bernoulli Christoph (Basel)
1 - 2000/89 Bernoulli Christoph (Basel)
Bestandsgeschichte:Die Unterlagen wurden von Christoph Bernoulli, dem Sohn von Christoph Bernoulli (1897-1981), Basel, dem Staatsarchiv übergeben.
 

Inhalt und innere Ordnung:

Form und Inhalt:Korrespondenz
Bewertung und Kassation:Es handelt sich um eine umfangreiche Briefsammlung. In C sind Briefe vieler zeitgenössischer Schweizer KünstlerInnen enthalten.
 

Zugangs- und Benutzungsbedingungen:

Rechtsstatus:Eigentum des Staatsarchivs Basel-Stadt
Zugangsbestimmungen:Es gelten die allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Staatsarchivs Basel-Stadt.
 

Sachverwandte Unterlagen:

Verwandtes Material:Der Nachlass von Christopg Bernoulli wird in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Basel unter der Signatur NL 322 aufbewahrt
Veröffentlichungen:Auswahl:

Lucas Lichtenhan: Beiträge zur Kunst, Basel, 1958.

Bernoulli Christoph/Kuhn Heinrich: Enveloppements: Christoph Bernoullis Briefmarken-Spiele, Basel 1979.

Bernoulli Christoph: Schweizerische Volkskünstler. In: Schweizer Monatshefte, Jg. 42, Heft 6, Zürich 1962.

Bernoulli Christoph: Ausgewählte Schriften und Vorträge mit Briefen und Beiträgen von Freunden. Hg. von Peter Nathan, Zürich 1967.
 

Kontrolle:

Erschliessungsgrad:Detailliert
Aufnahmedatum:2/8/2002
Revisionsdatum:11/18/2003
 

Descriptors

Entries:  Lichtenhan, Lucas (1898-1969), Dr. (Personenbegriffe\L)
  Bernoulli, Christoph (Meisel) (1897-1981), Dr. (Personenbegriffe\B)
 

Containers

Number:1
 

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PA 888a Archiv des Basler Kunstvereins, Akten Mitte 19. Jh. bis ca. 1978, 1850-1978 (Bestand)

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PA 888 Archiv des Basler Kunstvereins, 1850-1978 (Fonds)
 

Usage

End of term of protection:12/31/1995
Permission required:Gemäss Archivgesetz BS
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL:http://query.staatsarchiv.bs.ch/query/detail.aspx?ID=188694
 
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